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17.01.2021, 17:06 Uhr Übersicht | Drucken
Lauterbacher CDU startet mit umfassendem Programm zur Kommunalwahl
– Diesmal Beratung in Digitalkonferenz mit Mitgliedern – Rund 300 Zeilen auf sechs Seiten zu Wirtschaft, Familie, Ehrenamt und Finanzen

  

LAUTERBACH. Mit vier Schwerpunkten geht die Lauterbacher CDU in die Kommunalwahl in zwei Monaten. „Wir wollen unseren Kurs des familiengerechten Ausbaus der Kinderbetreuung in der Kreisstadt weitergehen, wie mit dem Neubau des Kindergartens Am Sportfeld“, unterstreicht der CDU-Spitzenkandidat für die Wahl zur Stadtverordnetenversammlung, Felix Wohlfahrt (Heblos). Bei einer Videoschaltkonferenz verabschiedeten Vorstand und zugeschaltete Mitglieder das Wahl-Programm „Wir alle. Für Lauterbach“.



Stellten beim digitalen Mitgliedertreffen das Wahlprogramm der Lauterbacher CDU vor (von links, oben): Spitzenkandidat Felix Wohlfahrt und Gunther Sachs sowie Joshua Östreich und Uwe Meyer (unten, von links)
 

Die CDU im Stadtparlament habe seit vielen Jahren eine Gestaltungsmehrheit ausgeübt, da sei man auf das Erreichte zu Recht stolz, formulierte Wohlfahrt zu Beginn des pandemiebedingten Distanz-Treffens.

Die verschiedenen von der Programmkommission erarbeiteten Themenschwerpunkte wurden von CDU-Stadtverbandsvorsitzendem Uwe Meyer (Verwaltung und Finanzen), Fraktionsvorsitzendem Felix Wohlfahrt (Ehrenamt, Freizeit und Tourismus), seinem Stellvertreter Gunther Sachs (Wirtschaft, Stadtentwicklung, Mobilität) sowie dem Vorsitzenden der Jungen Union, Joshua Östreich (Familie, Jugend, Senioren und Gesundheit) in der Digitalkonferenz vorgestellt.

Im Bereich der Innenstadt will die CDU einen Gestaltungswettbewerb für eine ansprechende und barrierearme Neugestaltung des Markplatzes. Auch durch eine naturnahe Öffnung der Lauter könnte die Innenstadt um eine attraktive Aufenthaltsmöglichkeit bereichern werden, erläuterte Gunther Sachs. Da die Unterstützung und Stärkung der Stadtteile eine besondere Bedeutung habe, sollen die bestehenden Förder- und Dorfentwicklungsprogramme des Bundes und des Landes Hessen konsequent ausgeschöpft werden, damit die Ortsteile für die dort lebenden Menschen attraktiv gestaltet und zukunftsfähig fortentwickelt werden könnten, betonte Sachs. Zudem bleibe es bei der Parkgebührenfreiheit in der Innenstadt und mehr Elektro-Ladesäulen für E-Autos seien bei Umgestaltungen verstärkt zu prüfen.

Im Bereich Ehrenamt, Freizeit und Tourismus wird sich die CDU dafür einsetzen, dass zur Unterstützung der Belange der ehrenamtlichen Freiwilligen Feuerwehren in Lauterbach die Zusammenarbeit mit den Aktiven der Feuerwehr mit der Bildung einer Brandschutzkommission, bestehend aus aktiven Personen der Feuerwehr, Vertretern der Verwaltung und der im Stadtparlament vertretenen Fraktionen gefördert wird, beschreibt Felix Wohlfahrt die Vorstellungen der Union.

Durch die aktuelle Lage sei die Nachfrage nach regionalen Reisezielen gestiegen, daher setzten sich die Christdemokraten dafür ein, die Übernachtungsangebote für Wohnmobile an den Standorten Schwimmbad/Freizeitzentrum und an der Bleiche auszubauen. Ebenfalls wolle die CDU die Voraussetzungen für den Betrieb eines Campingplatzes in einer Machbarkeitsstudie für die Stadt- und Stadtteile prüfen lassen, sagte Wohlfahrt.

Zum Themenfeld Familie, Jugend, Senioren und Gesundheit führte Joshua Östreich aus, dass die Kernstadt Lauterbach seit vielen Jahren über keinen eigenständigen Jugendraum mehr verfüge, wohingegen in den Stadtteilen – überwiegend selbst organisiert – Treffpunkte für Jugendliche vorhanden seien und den dortigen Zusammenhalt stärkten. Die CDU nehme den erneut geäußerten Wunsch der Jugendlichen in der Kernstadt auf und werde sich für die zügige Schaffung eines angemessenen Raumes einsetzen. Aus diesem Grund will die CDU Lauterbach eine „Zukunftswerkstatt 2030“ für Jugendliche ins Leben rufen.

Zum Aufgabengebiet Verwaltung und Finanzen beschrieb Uwe Meyer, dass für mehr Bürgerfreundlichkeit die behördlichen Prozesse durch IT-Systeme weiter vernetzt und standardisiert werden sollten. Dies umfasse die Einführung weiterer onlinebasierter Antragssysteme für Bürgerinnen und Bürger. Da die finanziellen Ressourcen weiterhin zielgerichtet und mit Augenmaß eingesetzt werden müssten, seien bei allem Tun und Handeln öffentliche Förderprogramme zu nutzen. Zudem stellt die CDU klar, dass sie keine Erhöhung von Steuern und Gebühren anstrebe.

 

Das vollständige verabschiedete CDU-Wahlprogramm ist hier abrufbar.

 

 



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